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Seite. Jetzt hellte ſich ſchnell Conanchet's bewölktes Antlitz auf. Er ſah ſich plötzlich nach ſeiner vom Schmerz gebeugten Gattin um, vom Schmerz, weniger über ſeine Gefahr, als wegen ſeiner letzten zornigen Anrede an ſie. Er empfing den Knaben aus ihrer Hand, und ſchaute ihn feſt und lange an. Hierauf winkte er Dudley, dem einzigen Zeugen des Auftrittes, näher zu treten, und legte das Kind in deſſen Arme.
„Sieh,“ ſagte er, indem er auf daſſelbe zeigte:„es iſt eine Blüthe aus den Lichtungen. Es wird im Schatten nicht gedeihen.“
Hierauf heftete er das Auge auf ſeine zitternde Lebensgefährtin. Eines Gatten Liebe lag in dem Blicke.„Blume des freien Landes!“ ſagte er;„der Manitu Deiner Race will Dich in die Felder Deiner Väter verſetzen. Die Sonne wird über Dir glänzen, und die Winde von jenſeit des ſalzigen See's werden die Wolken in die Wälder treiben. Ein gerechter und großer Fürſt kann ſein Ohr dem Guten Geiſte ſeines Volkes nicht verſchließen. Der meinige ruft ſeinem Sohn, zu jagen unter den Tapfern, welche die weite Reiſe ſchon gemacht haben; der Deinige ruft Dich nach einem andern Wege. Geh', hör' auf ſeine Stimme und gehorche. Deine Seele ſey wie ein weitum gelichtetes Feld; all' ihre Schatten ſeyen fern am Rande des Waldes; ſie vergeſſe den Traum, den ſie unter Bäumen träumte. Es iſt der Wille des Manitu!“
„Conanchet verlangt viel von ſeinem Weibe; ihre Seele iſt nur die Seele einer Frau!“
„Einer Frau der Bleichgeſichter; ſie gehe jetzt zu ihrem Stamme zurück. Narra⸗Mattah, Deine Landsleute haben ſeltſame Sagen. Sie erzählen, daß ein gerechter Mann für Menſchen von allen Farben geſtorben ſey. Ich weiß es nicht. Conanchet iſt ein Kind unter Weiſen, und ein Mann unter Kriegern. Wenn es wahr iſt, ſo wird er ſich in den glücklichen Jagdgründen nach ſeiner Frau und ſeinem Knaben umſehen, und ſie werden zu ihm kommen. Es gibt keinen Jäger unter den Yengihs, der ſo viele Rehe tödten
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