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thun, wenn Du der Barmherzigkeit Gehör geben, und mit dem Verſprechen des Narraganſett's zufrieden ſeyn willſt.“ Uncas wies mit kalter Ironie auf den Gefangenen hin und ſagte:
„Conanchet ſpreche ſelbſt!“
„Du hörſt es, Narraganſett. Biſt Du wirklich Derſelbe, für den ich Dich zu halten anfange, ſo ſind Dir die Sitten der Weißen nicht ganz fremd. Sprich, willſt Du den Mohiganern ſchwören, daß Friede zwiſchen euch ſey, und daß Du die Streitaxt in dem Pfade zwiſchen euren Dörfern begraben willſt?“
„Das Feuer, welches die Hütten meines Volkes verbrannte, hat Conanchet's Herz in Stein verwandelt,“ war die feſte Antwort.
„So kann ich weiter nichts thun, als ſorgen, daß der Ver⸗ trag nicht gebrochen werde,“ erwiederte der in ſeiner Erwartung getäuſchte Dudley. Du haſt Deinen eigenen Charakter, und der will ſeinen eigenen Weg gehen. Der HErr ſey Dir gnädig, In⸗ dianer, und berückſichtige im Gericht, daß Du als Wilder keine Gelegenheit hatteſt, Dich von der Wahrheit zu unterrichten.“
Schweigend gab er dem Uncas zu verſtehen, daß er fertig ſey⸗ und zog ſich einige Schritte vom Baume zurück. In ſeinen red⸗ lichen Geſichtszügen ſprach ſich die innigſte Theilnahme aus, ohne daß er jedoch den ihm gewordenen Auftrag, jede Bewegung der feindſeligen Parteien ſtreng zu bewachen, aus dem Auge verloren hätte. Jetzt nahmen die grimmigen Diener des Mohiganer⸗Häupt⸗ lings auf ein von dieſem gegebenes Zeichen ihre Plätze auf beiden Seiten des Gefangenen ein, offenbar das letzte todbringende Sig⸗ nal abwartend, um ihr unbeugſames Vorhaben zu verwirklichen. In dieſem ernſten Moment trat eine Pauſe ein, während welcher beide Hauptperſonen der Handlung ſich in ihrem Innerſten mit wichtigen Dingen beſchäftigten.
Der Narraganſett hat nicht mit ſeiner Frau geſprochen, 4 ſagte Uncas, noch immer in der geheimen Hoffnung, daß ſein
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