Teil eines Werkes 
9 (1851) Die Beweinte von Wish-Ton-Wish oder die Puritaner in Connecticut / von J. F. Cooper ; Aus dem Englischen von Dr. Gottfr. Friedenberg
Entstehung
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Du biſt nicht allein gekommen, Martha, ſagte der Jüngling, halb unwillig.Ich ſagte Dir, daß meine Mittheilung nur für Dein Ohr beſtimmt ſey..

Es iſt unſere Ruth. Du weißt, Marcus, ſie darf nicht allein gelaſſen werden, weil wir fürchten, ſie moͤchte wieder in den Wald entweichen. Sie gleicht einem ſchlechtgezähmten Rehe, das bei jedem wohlbekannten Waldgeräuſch fortſpringen will. Ich glaube ſogar, daß ich ſie jetzt ſchon zu weit von mir gelaſſen.

Sey unbeſorgt; meine Schweſter tändelt mit ihrem Kinde und denkt nicht an die Flucht; ich bin ja auch hier, und will ſie ſchon aufhalten, wenn ihr ſo etwas beikommen ſollte. Jetzt aber ſprich aufrichtig, Martha; ſag' mir, ob es wirklich Deine innerſte Meinung war, als Du mir verſicherteſt, daß die Beſuche des Bewerbers aus Hartfort weniger nach Deinem Geſchmacke wären, als deine Bekannten größtentheils glaubten?

Was ich verſichert habe, kann ich nicht zurücknehmen.

Aber bereuen.

Mein Mißfallen an dem jungen Manne zähle ich nicht zu den Fehlern, die ich zu bereuen hätte. Ich füͤhle mich zu glücklich in dieſer Familie, um zu wünſchen, ſie jemals zu verlaſſen. Und nun, da unſere Schweſter.... es ſpricht ja Jemand mit ihr, Marcus!

Der junge Mann richtete den Blick nach dem andern Ende

der Vorhalle und antwortete dann:

Es iſt nur der Narr. Sie ſprechen oft mit einander. Whittal iſt eben vom Wald zurückgekommen, wo er jeden Abend gern eine oder zwei Stunden herumirrt. Doch fahre fort: nun, da unſere Schweſter....

Aufenthalt zu verändern. Nun wohl, warum willſt Du denn nicht immer bei uns

bleiben, Martha?

.. hier iſt, habe ich noch weniger Neigung, meinen

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