X
Conanchet, zum Nachfolger; und ſelbſt in einer weit ſpäteren Periode finden wir noch Fälle von dieſer Uebertragung der Ge⸗ walt, welche ſtarken Grund liefern, zu glauben, daß die Nach⸗ folge in der geraden Linie der Abſtammung blieb.
Den frühen Annalen unſerer Geſchichte fehlt es nicht an rührenden Beiſpielen edlen Heldenmuths unter den Wilden. Virginien hat ſeine Sage von dem mächtigen Powhattan und ſeiner großherzigen Tochter, der ſchlechtbelohnten Pocahontas; und die Chroniken von Neu⸗England ſind voll von den kühnen Plänen und heroiſchen Thaten des Miantonimoh, des Metacom und des Conanchet. Sämmtliche letztgenannte Krieger zeigten ſich eines beſſern Schickſals würdig, da die Sache, für die ſie ſtarben, und die Art ihres Todes ihre Namen gewiß zu denen der großen Menſchen der Geſchichte hinzugefügt haben würde, wäre ihnen beſchieden geweſen, einem geſellſchaftlichen Verband anzugehören, der auf einem höhern Grad der Bildung ge⸗ ſtanden hätte.
Der erſte Krieg von Bedeutung, den die Siedler Neu⸗ Englands zu führen hatten, war der mit den Pequods. Erſt nach einem wilden und blutigen Kampf ward dieſes Volk unterjocht, und Alle, die nicht umgekommen, oder fern weg in die Sklaverei geſchickt wurden, waren froh, ihre Feindſchaft gegen die Aufnahme als Hülfstruppen ihrer Sieger vertauſchen zu können. Dieſer Kampf fand ſtatt, als die Puritaner noch nicht zwanzig Jahre nach Amerika geflüchtet waren..
Man iſt zu glauben berechtigt, daß der gedemüthigte Zu⸗ ſtand der Pequods den Metacom das Schickſal ſeines eigenen Volkes vorausſehen ließ. War auch ſein Vater der früheſte und der beſtändige Freund der Weißen, ſo iſt es doch wahr⸗
4


