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dort ſeine Lieblingsuhr, ein kleines Meiſterwerk in Bronce gearbeitet. Napoleon I. befand ſich als Statue auf derſelben, und die Hand des großen Korſen zeigte auf das Zifferblatt der Uhr, als wolle er die Welt aufmerkſam machen, wie ſchwer es ſei, ſeine Zeit rich⸗ tig zu erkennen.,
Der Kommandant hatte alle Schlachten ſeines Vaterlandes gegen den Beſieger von halb Europa mit⸗ gemacht, und es bildete ſeinen größten Stolz, von dem Einzug der Allirten in Paris zu ſprechen, bei welchem auch er zugegen geweſen.
Dieſe Uhr nun ſtand ſtill, denn die Hand, welche ſie täglich aufgezogen, war im Tode erkaltet. Das ſtille Zimmer, die ſtummen Gemälde, das geſtickte Haus⸗ käppchen, welches dort über dem Pflock von Nuß⸗ baumholz hing, und das der Verſtorbene täglich ge⸗ tragen, Alles ſchien eine Stimme zu bekommen, und das arme Mädchen an ſeinen ſchweren Verluſt zu er⸗
innern!
Iſabella ſetzte ſich hin zu den Füßen des Bettes, auf welchem ihr armer Vater die letzten Stunden ſeines Lebens geruht hatte, und weinte bitterlich.
Deutlich drangen die Stimmen aus dem Neben⸗ zimmer zu ihr. Nach geraumer Zeit feſſelten ſie des jungen Mädchens Aufmerkſamkeit, lenkten es auf kurze


