Teil eines Werkes 
2. Bd. (1873)
Entstehung
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Zeit von den traurigen Gedanken ab; ſie hörte von ihrem Vater, von ſich ſelbſt ſprechen.

Mein Oheim, hörte ſie ihren Vetter ſagen, wartete auf Ihre Rückkunft von der Reiſe, Herr Doktor.

Es thut mir leid, daß dieſelbe ſich verſpätet, ent⸗ gegnete der Rechtsgelehrte, welcher dem Verſtorbenen alle Geſchäfte geführt.

Es iſt dies um ſo bedauerlicher, als der Tod meinen Oheim unvorbereitet traf.

Sie wollen damit doch nicht ſagen, daß kein Te⸗ ſtament vorhanden?

Leider iſt dem ſo! Mein armer Oheim ſagte mir erſt an ſeinem letzten Geburtstage, daß er auf die Rück⸗ kehr ſeines Rechtsfreundes warte, um fofort ein neues zu machen, indem er das erſte vor einiger Zeit ver⸗ nichtet habe, wie Sie wohl vielleicht ſelbſt wiſſen werden.

Ganz richtig, der Herr Oberſt theilte mir mit, daß er bereits ein Teſtament verfaßt, daſſelbe aber wieder vernichtet habe, um anderweitige Verfügungen zu treffen. Uebrigens, wenn auch kein letztwilliges Ver⸗ mächtniß vorhanden, ſo iſt der Fall doch ein einfacher, die Tochter beerbt den Vater.

Gewiß, antwortete Alſing in einem eigenthümlichen

Tone,aber bevor wir zu dieſer Entſchließung ſchreiten,

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