Teil eines Werkes 
2. Bd. (1873)
Entstehung
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Vortrefflich, mein Herzenskind, Du haſt ja Alles gethan, um mir den Tag zu einem feſtlichen zu ge⸗ ſtalten. Aber weißt Du, meine theure Bella, daß es mir beinahe noch lieber geweſen wäre, wir hätten die⸗ ſen Tag einſam, nur für uns verlebt? Nun, meine Stellung erlaubt dies freilich nicht, aber nächſtes Jahr wollen wir meinen Geburtstag nur für uns feiern, nicht wahr, Bella? Du biſt dann wahrſcheinlich ſchon eine zufriedene, kleine Frau.

Bei der Du wohnen wirſt, mein theurer Herzens⸗ papa, unterbrach ſie ihn zärtlich, ſeine Hand ſtreichelnd. Oder meinſt Du, ich hätte je eingewilligt, Theobald's Gattin zu werden, wenn ich mich dabei von Dir tren⸗ müßte?

Ja, mein theures Kind, wir wollen beiſammen bleiben. Was für ſchöne Tage werden wir dann in Ruhe verleben! Keine Verantwortung wird dann mehr auf meinen Schultern laſten! Meine Haushaltung ſoll die Eure ſein, und Du wirſt mir nach wie vor an den langen Winterabenden vorleſen.

Oder Du, Papa, wirſt mir mit Deiner guten, lieben Stimme Geſchichten aus Deinem Soldatenleben erzählen, wie Du ſo oft gethan haſt.

Und bei welchen mein phantaſievolles, lebhaftes 13*