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liegt, ſoll gewiß geſchehen, um Dein heutiges Ver⸗ trauen zu rechtfertigen.“
„Es iſt dies eine ſeltſame Geſchichte, nicht wahr?“ ſagte der alte Soldat,„aber ich hoffe, Du wirſt mein keines Mädchen deshalb nicht weniger lieben!“
„Du haſt es nicht nöthig, theurer Oheim, mir erſt meine Pflicht in's Gedächtniß zurückzurufen, und nur einen Moment meine Gefühle für Iſabella in Zweifel zu ziehen, die nach wie vor die gleich treuen bleiben.“
„Wer weiß“, fuhr der Kommandant lächelnd fort, „ob Du bei Deinen Nachforſchungen nicht auf große Reichthümer ſtoßeſt, welche Dir dann zufallen. Uebri⸗ gens haſt Du das nicht nöthig, mein Junge, mit dem Vermögen Deiner künftigen Frau haſt Du bei zehn⸗ tauſend Gulden jährlicher Einkünfte, und nach meinem Tode erhält Iſabella das Doppelte an ihrem jähr⸗ lichen Einkommen. Auch Du ſollſt in meinem Teſta⸗ mente reichlich bedacht werden. Sogleich nach der Rückkehr meines Advokaten will ich daran denken.“
„Haſt Du noch kein Teſtament gemacht, Oheim?“ fragte der Neffe erſtaunt.
„Bis jetzt noch nicht. Das heißt, ich habe das erſte wieder nach Eurer Verlobung vernichtet, um gün⸗ ſtigere Bedingungen in einem zweiten zu machen. Doch


