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der gute, alte Mann, indem er die Hand ſeines Neffen drückte,„ich danke Dir für Deine Wünſche. Du haſt Alles gethan, um mich für das Wenige, das ich für Dich that, zu belohnen. Komm, ſetze Dich hierher zu mir. Am heutigen Tage ſcheint es mir an der Zeit zu ſein, Dir etwas zu enthüllen, was Du doch binnen Kurzem erfahren ſollſt.“
Der junge Arzt war von den letzten Worten ſei⸗ nes Oheims betroffen und that, wie ihm derſelbe ge⸗ heißen.
Lange und angelegentlich ſprach nun der Kom⸗ mandant zu ſeinem Neffen, und ſeine Rede ſchien einen großen Eindruck auf den Zuhörenden hervorzu⸗ rufen, der mit geſpannter Aufmerkſamkeit jedem Worte lauſchte.
„Du weißt nun Alles, Theobald“, ſchloß endlich der Kommandant,„was mir ſchon lange am Herzen lag. Ich glaube, es iſt nicht nöthig Dir erſt die Mittel und Wege anzugeben, um zum Ziele zu gelangen. Ich ſtelle es Deinem Scharfſinn anheim, die Spur aufzu⸗ finden, welche zur Entdeckung führt.“
„Mein theurer Oheim, Du warſt mir ſtets ein liebevoller Freund“, verſetzte Theobald tiefaufathmend, und die Hand des Oheims an ſeine Lippen drückend, „glaube mir, ich bin nicht undankbar und was an mir


