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Die Geſpräche, denen ſich die zahlreich hier Ver⸗ ſammelten überließen, trugen noch alle den Stempel politiſcher Reinheit, aber, geſtehen wir es offen, auch politiſcher Unreife, wie ſolche als nur zu ausgeſprochene Folge einer zu väterlichen Volkserziehung ganz natür⸗ lich war. Dabei traten aber auch ſchon jetzt mehr oder weniger, wenn auch ſchüchtern, perſönliche Intereſſen
in den Vordergrund und waren es vorzüglich Jene,
welche ſchon damals in ihrer Feder die einzige Exi⸗
ſtenzberechtigung fanden, die ihren eigenen Ideen we⸗
niger als dem Gedanken ihrer Brodgeber folgend, das Gebiet der freiheitlichen Entwickelung im Sinne einer Profeſſion ausbeuteten.
Es war nicht die geiſtige Armuth allein, welche
dieſes Proletariat des Geiſtes erzeugte, welche auf
jene Abwege führte, die für ſchwächere Charakter dann zum Abgrund wurden, es war auch der Kampf perſönlicher Intereſſen, der ſchon in jener Zeit begann und damals wie heute den Schwachen unter die Bot⸗ mäßigkeit des Starken, Gewiſſenloſen beugte.
So ſehen wir denn auch hier in dem freundlichen Locale des„Rothen Igels“ Dasjenige üppig empor⸗ blühen, was wir mit dem oben gebrauchten Ausdruck kennzeichneten, ſowie in einer ſpäteren Periode jeuer poetiſch ſchönen erſten Freiheitsregungen eben faſt allein


