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tiſchen Erregung, deren Anſtoß von Außen gegeben, zugleich den Umſturz eines faſt patriarchaliſchen Poli⸗ zeiſtaates bezeichnete. Alles, was nur an geiſtiger Schnellkraft ſich, trotz des vorhergegangenen Druckes, Lebenskraft bewahrt hatte, alle Jugendkräfte, welche in der Zeit ſchönſter Entwickelung ſtanden beim Herein⸗ brechen dieſes allgemeinen Völkerfrühlings, Alle hatten das Herz geſchwellt von Hoffnung, träumten eine ſchöne Zeit freiheitlicher Entwickelung und Neugeburt. Die Herzen fanden ſich, gleiche Geſinnung näherte gleichſam durch Intuition die Gleichgeſinnten, und Menſchen, welche geſtern noch gleichgültig einander begegnet, waren heute, ohne daß ſie es wußten, ſchon Freunde. Es war bei ſolcher Anregung der Geiſter daher 9 nichts natürlicher, als daß in einem Locale, in welchen ſich mehr oder minder geiſtig Höhergeſtellte zuſammen⸗ fanden, auch das Geſpräch beinahe ein allgemeines war und daß es ſich faſt nur um die Ereigniſſe des Tages drehte.— Wer hat ſie nicht mit Freuden begrüßt dieſe Zeit,
als noch der Moſt der Freiheit in den Fäſſern gährte und wer hat nicht gern dem Ueberſchäumen der Volks⸗ ideen ein verzeihendes Lächeln gewidmet, ſo lange die⸗ ſelben noch nicht zum Werkzeuge politiſcher Intrigue erniedrigt waren.
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