Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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im Orient aber nichts mehr von einander gehört

hatten.

Und Du biſt nun Künſtler geworden? fragte endlich Braun, nachdem er den Freund unzählige Male umarmt und ihm die Hand geſchüttelt.

Sowie Du Schriftſteller, Hermann! und ſeine guten ehrlichen Augen ruhten wie befriedigt auf dem Freunde, worauf er nach einer Pauſe fortfuhr:Ja, darüber vergeſſe ich ja ganz, daß ich Dir die ſchöne Anerkennung meines Bildes danke!

Nicht mir, Max, wohl aber Deinem Talente, Du Mordjunge! Wer hätte doch in Dir einen ſolchen

Künſtler vermuthet?

3Und doch reicht meine Kunſt nicht aus, um meine Exiſtenz zu ſichern.

Tröſte Dich, Freund, geht es Dir doch wie mir. Auch meine Börſe leidet faſt immer am Ueberfluß an Geldmangel und doch bin ich darum keine Minute

weniger heiter. Man muß das Leben nehmen wie es

ſich gibt, ihm ſtets die freundlichſte Seite abgewinnen. Uebrigens iſt es ja auch bei Dir etwas ganz Anderes, denn Du haſt es ja nicht wie ich nothig⸗ Dir Dein Brod zu verdienen.

Max hatte hierauf kein Geheimniß mehr vor dem