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denn ſein gutes Herz ſträubte ſich dagegen, die Zu⸗ kunftsträume des jungen Romanciers mit ein paar herzloſen Federſtrichen ein für alle Mal zu vernichten; aber es brachte Geld ein und Geld hatte er gerade
jetzt nöthiger als jemals. Er ſchrieb alſo darauf los,
wobei wir nicht verſchweigen dürfen, daß er nach jeder den armen Autor vernichtenden Redewendung, gleich⸗ ſam wie bereuend, wieder Blicke in das vor ihm lie⸗ gende Erſtlingswerk warf und, wie mit ſich ſelbſt zür⸗ nend, ſeinen Schlafrock von höchſt zweifelhafter Farbe als Federwiſcher wüthend bearbeitete.
Der junge Zeitungsſchreiber hatte ein ſchönes, et⸗ was markirtes Geſicht und der gutmüthige Ausdruck ſeiner blauen Augen ſtand im grellſten Gegenſatz zu dem Unmuthe, mit welchem er die ihm verhaßte Ar⸗ beit zu überwältigen ſuchte.
„Der Teufel hole dieſe Arbeit!“ ſagte er endlich zu ſich ſelbſt und warf ſeine Feder einen Moment von ſich, um ſie im nächſten wieder zu ergreifen oder auf's Neue in dem ſeinem Richtſchwerte verfallenen Werke zu blättern.
„Ja, käme wenigſtens einer meiner Gläubiger auf den Gedanken, ein Buch zu ſchreiben“, fuhr er in ſeinem Selbſtgeſpräche fort,„da ſtünde es noch dafür, ihn ordentlich zu verarbeiten, aber ſo ein harmloſer


