Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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Eſchmüller durch die mehr als geniale Unordnung, welche ſtets im Zimmer des jungen Schriftſtellers berrſchte, oft in gelinde Verzweiflung verſetzt wurde, ſo reichte doch jedes Mal ſein Verſprechen, ſich beſſern zu wollen, hin, die gute Frau zu bewegen, ſelbſt die Ordnung in dem literariſchen Chaos wiederherzuſtellen, wobei wir indeſſen nicht verſchweigen dürfen, daß ſie gar gewaltig vor ſich hinbrummte, wenn die Haar⸗ bürſte nebſt einem paar Socken in gemüthlicher Ein⸗ tracht auf dem neuen Hute lagen,(oder gar die Stie⸗ feln auf einem friſchgebügelten Hemde ſtanden War dann die Ordnung wieder hergeſtellt, ſo ſchien auch die Sonne wieder am häuslichen Himmel und es herrſchte ſo lange wieder zwiſchen Miether und Ver⸗ mietherin das beſte, durch Lachen und Scherze erhöhte Einvernehmen, bis ein neuer Act grober Sorgloſigkeit ſeitens des Erſtern wieder Anlaß zu neuen Plänkeleien bot.

An einem trüben, naßkalten Apriltage, zwei Jahre nach dem Austritte Iſabella's aus dem Kloſter, ſaß der junge Literat in ſeinem Zimmer und ſchrieb fleißig an einer Recenſion für ſein Zeitungsblatt, welches ihn beauftragt hatte, den Erſtlingsroman eines jungen Autorsgründlich zu verreißen. Es war dies für den gutmüthigen jungen Mann keine kleine Aufgabe,