Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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führe. Trotz alledem lebten aber die beiden Gatten in

herzlichſter Eintracht; Euſebius ſchrieb Euphroſina

wog Salz und Pfeffer ab Beide aber vereinigten ſich in aufrichtiger Liebe zu einander und zu ihren Kindern.

Neben dem Laden befand ſich die Privatwohnung des würdigen Ehepaares, welche aus einem Staats⸗, Wohn⸗, Schlaf⸗ und Mietherzimmer nebſt einer ſtets ſpiegelblanken Küche beſtand. In dem Staatsgemache hing, wie erwähnt, das Bild der Urahne und weiß überzogene Sophas und Stühle, nebſt einem mit Gaze ſorgfältig bedeckten Spiegel, rieſige Bouquets von ge⸗ machten Blumen in Glasvaſen, auf Tiſchen und Schrän⸗ ken zur Schau ausgeſtellte Zuckerdoſen und Kaffee⸗ ſchalen nebſt ein⸗Paar ſtark röthlich verſchämten ſilber⸗ plattirten Leuchtern, geben Zeugniß von der Sorgfalt, welche dieſem Allerheiligſten zugewendet wurde. Von da aus führt eine Thüre in das Schlafzimmer der Gatten. Dort ſteht in einer Ecke nächſt dem Fenſter

der Schreibtiſch desHerrn, wie Euſebius nach dor⸗

tiger Volksſitte genannt wird; in der anderen Ecke, dem Schreibtiſch gegenüber, der feuerfeſte Kaſten. Die Thüre zu dieſem Heiligthum wird gewöhnlich von zwei Hunden, Caligula und Nero, bewacht. Dann folgt

das Wohngemach zum täglichen Gebrauche für die Fa⸗

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