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ihrer Großmutter ſprach, deren Bruſtbild in ſchwarzen Holzrahmen im ſogenannten Staatszimmer hing, ſo hob ſich die ſtattliche Geſtalt und ihr Anblick hatte etwas wahrhaft Majeſtätiſches. Bemerkte doch die gute Frau dann nicht einmal, daß hinter ihrem Rücken ſich gar ungläubige Geſichter zeigten und daß ein ſeltſames Kopfſchütteln der Zuhörer Proteſt einlegte gegen die Zuſammengehörigkeit der Habichtsnaſe auf dem frag⸗ lichen Bilde und der auffallenden Stumpfnaſe unſerer Freundin. Wenn nun aber gar einige Gegner Euphro⸗ ſina's— und wer hat deren nicht— behaupteten, das Bild vor Jahren auf dem Tandelmarkt zum Ver⸗ kaufe ausgeſtellt geſehen zu haben, ſo glauben wir doch ſagen zu dürfen, daß die Gehäſſigkeit hierin zu weit ging, und ihren Urſprung nur eben⸗darin hatte, daß die gute Eſchmüller vielſeitig wegen des guten Fort⸗ ganges ihrer Geſchäfte beneidet wurde.
Herr Euſebius mit den bebrillten, gutmüthigen Augen und der mehr als hohen Stirne, kannte aber auch nebſt ſeiner Gelehrſamkeit nichts Höheres als ſein Weib. Frau Euphroſina war ſein Alpha und Omega, wie er ſich gern ausdrückte; aber ſein Alpha und Omega hatte einen gründlichen Widerwillen gegen, wie ſie ſagte, alle altbackene Gelehrſamkeit, die ſie nur un⸗ nützen Tandelkram nannte, der nur zur Magerkeit


