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ihr allezeit friſches Lachen paßten wenig zu irgend welchem romantiſchen Gedankenfluge. Man kaufte nirgends billigere und beſſere Waare, und nirgends be⸗ kam man mehr Credit, ſei es nun auf Mancheſter⸗ hoſen oder Vollhäringe, als in„den zwei brennenden Herzen“, aber man fand auch nirgends eine beſſere Rechnerin, wenn es galt, die Zukunft der Ihrigen feſt⸗ zuſtellen. Die Folge davon war, daß ſich in der rück⸗ wärtigen Stube auch ein unſern jetzigen feuerfeſten „Werthheimern“ ſehr ähnlicher ſchwerer Schrank nicht umſonſt befand, trotzdem die Welt behaupten wollte, die gutmüthige Frau vermöge es ſelten, den flehend⸗ lichen Bitten vermögensloſer Aſſeſſoren und ſchwachbe⸗ ſoldeter Lieutenants zu widerſtehen, bei etwaigem Apell an ihren Geldbeutel. Es war dies, wie geſagt, eine ihrer Schwächen, doch wer hätte dergleichen nicht meh⸗ rere— und ſo ging es auch unſerer Freundin.
Sie plauderte für ihr Leben gern; zu ihrer Ehre aber müſſen wir hinzufügen, daß ihr Geplauder nie die Grenzen der Harmloſigkeit überſchritt, und nur die Folge einer übergroßen, durch die Lebhaftigkeit ihres Charakters bedingten Neugierde war. Wenn aber Frau Euphroſina ihren werthen Nachbarinnen beim Nach⸗ mittagskaffee von ihrem früheren Herrn, dem braven Herrn Oberſten erzählte, oder gar von der Urahne,
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