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der Poſten ein einträglicher geweſen wäre, hätte ſich die Freiherrin gehütet, den Stiefſohn vorzuſchlagen. Aber weil es eben ein beſchwerlicher, mit vielen Reiſen und Strapazen verbundener war, und ſie aber zu gleicher Zeit den Stiefſohn los ſein wollte, der ihr mit ſeinem hellen Blick zu ſehr in die Karten ſchaute, die ſie für ihren Gatten ſo geſchickt zu miſchen ver⸗ ſteht, ſo benutzte die kluge Frau einen ausgebrochenen Unfrieden zwiſchen Vater und Sohn wegen des Letz⸗ teren Schulden, und verſchaffte ihm den oſten als Militärattaché im Orient.“
„Nun, und ging's dem alten Herrn nicht nahe, ſeinen einzigen Sohn ſo weit zu wiſſen?“ fragte der Wirth.
„Ja, freilich that's ihm leid, aber zeigen durft' und wollte er es nicht, denn ſie müſſen nur wiſſen, Herr Wirth, daß die Freiherrin ſeit Jahren ja Alles thut, um Vater und Sohn einander zu entfremden. S' iſt ja auch natürlich, ſie hat ja ſelbſt eine Tochter, welcher der reiche Stiefſohn im Wege ſteht.“
„Und hörte man ſeit dieſer Zeit nie mehr etwas von dem jungen Freiherrn?“
„O ja, das glaube ich. War ſelbſt einmal Zeuge, als ein Brief ankam, da ich zufällig im Schloſſe zu thun hatte. Wir ſaßen gerade beim Frühſtück, zu


