Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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Mutter, ſowie ſeelengut gegen die Unterthanen. Da merkte man nichts von Zwang; Alles ſchaffte, als ob Jeder für ſich ſelbſt arbeite. Und als gar der alte Freiherr auf Adlerberg den Baron auf Breitenfeld be⸗ reden wollte, er möge als ſein Nachbar die gleichen Einführungen von Arbeitstagewerk und dergleichen, wie ſie auf Adlerberg ſchon damals beſtanden, anord⸗ nen, da war es die Freiherrin von Breiten, welche ſich aus allen Kräften dagegen wehrte und die armen Leute in Schutz nahm. Sie war aber überhaupt den

Apdlerbergern nicht ſehr zugethan; es ſind ſo ganz an⸗

dere Naturen, wie es die Hochſelige war; und dann war es auch, als ob ſie geahnt hätte, daß die zweite

Tochter des Adlerbergers ihre Nachfolgerin werden

würde. Nun, aber geben Sie mir noch einen Schop⸗ pen von dem Rothen, Herr Wirth, ſchloß der Spre⸗ chende, indem er ſein großes leeres Henkelglas hinüber⸗ reichte.Es wird Einem ganz heiß bei all' den Rück⸗ erinnerungen.

Der Wirth ging, das Verlangte zu holen.

Sagen Sie einmal, Herr Pfleger, weswegen wurde denn der alte Anton eigentlich ſeines Dienſtes entlaſſen? fragte nach dem Fortgehen des Wirthes

der junge Fremde und ſeine Miene drückte ſichtliche

Theilnahme aus.