Teil eines Werkes 
1. Bd. (1873)
Entstehung
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antwortet,es iſt der Föhn; wir werden bald ein Ge⸗ witter haben.

Nun, bei ſo heißem Tage ſchmeckt der friſche Wein doppelt, ſagte der Wirth pfiffig ſchmunzelnd.

Das wohl, aber ich glaube kaum, daß ich mehr viel Wein hier trinken werde.

Was Sie da für Reden führen, Herr Pfleger, fuhr der Wirth auf.Einem ſo rüſtigen Manne wie Sie, hoffe ich noch manches Glas vorzuſetzen. Oder wollen der Herr Pfleger mir am Ende gar untren werden und bei dem Schwaben in der Krone zu Bregenz künftig einſprechen? Das würde mich freilich kränken.

So iſt's nicht gemeint, lieber Wirth; darüber können Sie ruhig ſein. Ihr Wein iſt der reinſte und beſte, weit und breit; der iſt aber ein Narr, der weit ſucht, was er in der Nähe Gutes hat. Ich habe nur gemeint, daß ich in dieſer Gegend hier überhaupt nicht mehr viel Wein trinken werde, weil ich heute meine Transferirung in's Tyrol erhalim Die Pflegerſtelle hier bekommt ein Anderer.

Was Tauſend? Sie ſind verſetzt, Herr Weil? Was Sie nicht ſagen! rief auf's Höchſte überraſcht der Wirth und ſetzte ſich neben den Gaſt, wahrſchein⸗ lich, um Ausführlicheres über das hochwichtige Ereig⸗ niß zu erfahren.