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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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144 befindlichen Wirthshaͤuſer hinlaͤngliche Beſa⸗ tzung, er ſelbſt aber nahm ſein Auaftier in naͤch⸗ ſten Dorfe.

Niemand war thaͤtiger als Helnyich. Ein geheimes Gefuͤhl ſagte ihm, daß er auf dem rechten Wege war. Er ſcheute keine Gefahr, ſo groß ſie auch ſein mochte; denn die Bande war groß und hatte ſich, den eingegangenen Nach⸗ richten zu Folge, tief im Innern des Baldes auf einen Haufen zuſammen gezogen. Mehrere Pikets waren ſchon mit ihnen ins Handgemenge gekommen, hatten aber bald mit ſehrch ringem Vortheil, bald mit einigem Verluſt der Ueber⸗ macht weichen muͤſſen. Nur hier und da waren ſie ſo gluͤcklich geweſen, einzelne Gef ngene zu machen, wovon aber bei naͤherer Unterſuchung mehrere wieder freigelaſſen werden mußten, weil ihre Paͤſſe richtig befunden wurden und man nichts auf ſie zu bringen vermochte.

Schon hatte es den Anſchein, als waͤre das

Kommando umſonſt in die umliegende Gegend

geruͤckt; denn faſt ließ ſich kein Menſch ſehen,

der verdaͤchtig und der oͤffentlichen Sicherheit ge⸗ fährlich geſchienen haͤtte; ſchon ſank Heinrichs Muth von neuem und die ſchoͤnen Hofnungen, die ſeine Seele erfuͤllten, mit jedem ſchwinden⸗ den Augenblicke ins Meer der Nichtigkeit dahin

als mit einemmal die Ordre kam, aufzubrechen, der

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