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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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der Grenze naͤher zu ruͤcken und ſich der An⸗ hoͤhe zu bemaͤchtigen, welche die Asr und 1* Grenzen bezeichnete und wegen der Gerechtſa⸗ me zweier Laͤnder uͤber den daſelbſt erbauten Gaſthofe einſeitig nicht beſetzt werden konnte.

Der kommende Morgen war beſtimmt, dieſen landesherrlichen Befehl zu vollſtrecken und ſich den Grenzen naͤher zu ziehen. Erſt am andern Tage erreichten ſie das vorgeſteck⸗ te Ziel, vereinigten ſich mit dem zu dieſer Ex⸗ peditton gleichermaſſen beorderten un Kom⸗ mando, beſetzten die Anhoͤhe und drangen von allen Seiten in den Gaſthof ein, mußten aber unverrichteter Sache wieder abziehen, weil ſie nichts fanden. Jedoch legte der Ma⸗ jor von Iſenburg einige Beſatzung dahin und ſtreifte laͤngs den Grenzen elnige Meilen hin und her.

Dieß dauerte mehrere Tage ohne weiterm Erfolg. Heinrich ſtand an der Spitze eines Haͤufleins von zwanzig Mann, die alle be⸗ herzte Leute waren. Mit dieſen drang er vor⸗ waͤrts, umgieng die nahen Waldungen und ſtieß auf ein iſolirtes Wirthshaus, das ihm verdaͤchtig ſchien, weil er beim Eintritt einige Maäͤnner fand, die ihm nicht Rede ſtehen wollten. Er ließ ſie arretiren, beſetzte die

Hirtenm. K Aus⸗