ſeiner Gemahlin füͤr ihren Sohn erxkannt und
84— chen die Binde gelost und anbefohlen vor den General zu erſcheinen.““
Man zeigte ihm das Kleinod, an das er 8 4 waͤhrend ſeines Arreſts mit keiner Sylbe gedacht hatte. Er ſtaunte, es in den Haͤnden ſeiner Vorgeſetzten zu ſehen; und als ihm die Ueber⸗ bringerin deſſelben in die Arme ſtuͤrzte, ſchrie er laut; Baͤrbchen! Du hier 2.
Die Szene war mahleriſch ſchoͤn, nur fuͤr den Geiſt und das Gefuͤhl, nicht aber fuͤr den Pinſel der Kunſt, erreichbar; ſie zu denken und— zu fuhlen, uberlaſſen wir unſern Leſern. 4
Der Fal bedurfte naͤherer Unterſuchung. 4 Dazu war hier weder Ort noch Zeit. Froher⸗ als beim Ausmarſch, traten die Soldaten den Nuͤckweg an und freuten ſich, ihren Kammerad gerettet zu ſehen. Alles war Jubel und Freude⸗ zur der alte boͤſe Feldwebel ſtimmte nicht ein.
Noch in der naͤmlichen St unde ſah ſich Hein⸗ rich in Freiheit geſetzt edoon dem Geneyal und
nach Verlauf eines Monats als Faͤhndrich bei
dem Regimente ſeines Vaters angeſtellt.
Schon glaubte Bater Srau 463
men, als er am Abend erſt des zur E ntidn in


