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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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bin ich nicht oft genug bei ihm geweſen?— Haſt Du mich nicht manchmal bei ihm geſehen?— Aber ſag' mir nur, Du naͤrriſches Maͤdchen! wo biſt Du denn die Zeit her geweſen?— Woll⸗ ten doch die Leute ſagen, Du waͤreſt davon ge⸗ laufen und mit den Zigeunern forigegangen.“⸗ In wie fern dieſe Behauptung der Wahrheit angemeſſen war, haben wir nicht noͤthig weit⸗ laͤufig auseinander zu ſetzen, weil es bereits aus dem Obigen bekannt iſt, wie und auf welche Art Baͤrbchen unter die Zigeuner gekommen war. Dieß war ihr noch bis auf den gegenwaͤrtigen Augenblick ein Geheimniß; ſie dachte ſich itzt nichts als Vater Martin und erinnerte ſich der Vergangenheit bloß wie eines ſchwindenden Traums. Der geſchwaͤtzige Bauer, den ſie ſo hald und halb zu kennen glaubte, ſchien in der That eine Freude uͤber die Wiedererſcheinung des verlohrn en Maͤgdleins zu haben und fragte: Oh ſie gern wieder zu Vater Martin wollte?

„Das verſteht ſich!“ erwiederte die Kleine⸗ fragte: ob ſie noch weit zu Hauſe haͤtte? und bat den Mann, ſie auf den rechten Weg zu bringen.

Er that es und gieng eine Strecke Wegs ruͤckwaͤrts mit ihr, bis ſte ohngefehr noch eine Viertelſtunde weit zu gehen hatte, ihre alte

Wohnung wieder zu erreichen. Welch eine Freu⸗ 1 de, als Baͤrbchen die Thurmſpitzen ihres lieben

Doͤrfs⸗

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