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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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keicht auf noch haͤngere Zeit, mit deb ensmitteln verſehen, ſondern ſogar ihre kleine Boͤrſe gefuͤllt⸗ ihre Kleider und Waͤſche in einem beſſern Zu⸗ ſtande, als bei ihrer Anherokunft und die Fork⸗ ſetzung ihrer Reiſe um ein anſehnliches erleichtert und beſchleuniget, da man ſie einige Meilen zu Wagen fortbringen ließ, ohne es eigentlich zu wiſſen und zu fuͤhlen, was fuͤr eine große Wohl⸗ that man ihr dadurch erwieß.

Mittelſt eines Briefs, den ihr großmuͤthi⸗ ger Wirth ihr an einen ſeiner Freunde mitgege⸗ ben harte, gelang es ihr, eine anſehnliche Stre⸗ cke Wegs fortzukommen, ohne zu Fuße wandern zu duͤrfen. Adenthalben, wo ſie hinkam, fand ſie gute Menſchen, die ſich ihrer Jugend erbarm⸗ ken, ihren Bedurfniſſen abhelfliche Maaße ver⸗ ſchafften und wo moͤglich, ihre Wuͤnſche unter⸗ ſtutzten. Ihr gutes Betragen erwarb ihr Freum⸗ de, ihr die Jahre der Kindheit uͤberwiegen er Verſtand und Geſchicklichkeit Bewunderung; uͤberall entließ man ſie ungern, und nirgends, ohne ſich wohlthaͤtig gegen ſie bezeugt zu haben.

Auf dieſe Weiſe hatte Baͤrbchen den groͤßten Theil ihrer Ruckreiſe in ihr Vaterland mit moͤg⸗ lichſter Bequemlichkeit und geringen Koſten zu⸗ rückgelegt. Sie war ohngefaͤhr noch dreizehn Meilen von ihrer Heimath entfernt. Dieſe muße te ſie zu Fuße machen. Das kam ihr nun frei⸗

lich

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