51 len eine gluͤckliche Wiedergeneſung und gieng auf gutes Gluͤck den Weg ruͤckwaͤrts, den ſie herge⸗ kommen waren.
Im naͤchſten Dorfe, das ſie mit einbrechen⸗ der Nacht erreichte, wollte man ihr kein Nacht⸗ lager verſtatten. Sie ußte unter freiem Him⸗ mel bleiben und ſich dem Schutz der allwaltenden Vorſicht uͤberlaſſen, ſich außerhalb dem Orte un⸗ ter einen Baum werfen, wo ſie, ohne den min⸗ deſten Gedanken an einige Gefahr, fuͤr Muͤdig⸗ keit bald einſchlief und nicht eher w eder erwachte, als bis es Tag wurde und die wohlthaͤtige Son⸗
ne ihre goldenen Strahlen uͤber das große Erden⸗
rund verbreitete. Als ſie die Augen aufſchlug und ſich von ih⸗ rem Raſenbette emporſchwang, blickte ſie ſchuͤch⸗ tern um ſich und dankte der Vorſicht fuͤr die gluͤckliche Erhaltung ihres Lebens, ohne auf die unbarmherzigen Landleute zu zuͤrnen, die ihr das Nachtlager verweigert hatten. Sie ſagte ihnen Lebewohl! ſetzte ihren Fuß weiter und dachte nicht an dieß oder jenes Hinderniß, das ihr vielleicht in den Weg treten und das bort⸗ kommen erſchweren koͤnnte. 8 Unbekannt mit den Beſchwerlichteiten der Reiſe hatte ſie ihren Weg fortgeſetzt, ohne ſich 1 in dem vor ihr liegenden Doͤrfchen mit Hebens⸗ mitteln zu verſehen, das ſie ſehr lche h Dda


