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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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46 fort— du biſt unter ehrlichen Leuten, die es gewiß gut mit dir meinen.“ „Du?⸗ „Zweifelſt du noch Kleine 2 „Aber dein Geſicht?“— Hu, hu, hu! „Kehre dich daran nicht, Tochter! Alter und Gram haben meine Wangen gebleicht und Luft und Sonnenhitze mich mit dieſer braunen Farbe uͤberzogen.“ „„Aber Mutter Eochen ſah nicht ſo haͤßlich aus, wie du.“ „Und doch meinte ſie es nicht gut mit dir.“ „Ach 1l „Laß ſein, Tochter! bei mir ſollſt du's ge⸗ wiß beſſer haben; Mutter Evchen war wohl ein boͤſes Weib?¹⸗ „Je nu!“ „Sie zankte, ſchlug und ſchimpfte dich wohl immer?“ „Den ganzen Tag zankte ſie.“ 2 „Nun ja, das kann ich mir denken; wis würde ſie dich ſonſt von ſich gelaſſen haben?⸗⸗ Frau Marte ſprach noch lange mit Baͤrb⸗ chen und gab ſich alle Muͤhe, durch freundliches Weſen und glimpfliche Behandlung das Zutrauen der furchtſamen Kleinen zu gewinnen und ihr Herz zu feſſeln. Mutter Eochens Stelle zu erſe⸗

2* bin, wurde ihr zwar leicht, aber Vater Georg⸗

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