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wieder ins Haus trat⸗ that einige Fragen nach ihr und konnte ſich nicht enthalten zu weinen. Dießmal waren es wirklich keine Krokodills⸗ thraͤnen, ſo leicht es ihr ſonſt auch wurde, beim unbedeutendſten Zank und Ueberwurf aus Bos⸗ heit zu weinen. Baͤrbchens Schickſal gieng ihr nahe und tauſendmal verwuͤnſchte ſie die Ankunft der Zigeuner, deren Anblick den unſeligen Ge⸗ danken in ihr erweckt und ſie veranlaßt hatte⸗ ihn zur Thatſache zu machen. Ihr Gewiſſen ver⸗ folgte ſie allenthalben mit den bitterſten Vorwuͤr⸗ ſen und machte ihrs zum Verbrechen, den erhal⸗ tenen Kaufſchilling an ſich zu behalten. Es war ja Suͤndengeld und der Teufel konnte leicht ſein Spiel damit haben. Dieſen fuͤrchtete ſie eben fo ſehr, als Martin daruͤber lachte“ der weder Teufel noch Holle zu glauben geneigt war. Dem⸗ ohngeachtet getrauete ſie ſich nicht, es ihm zu ſa⸗ gen und vergrub dieſes Geld unter einem Baume in ihrem Garten. Dieß ſchien ihr anfangs eini⸗ ge Beruhigung zu gewaͤhren; aber es dauerke nicht lange. Die ſtete Erinnerung an ihr Verge⸗ hen, natuͤrliche Furcht fur Geſpenſtern und im⸗ mer erhitzte Phantaſie machteu ihr bald den Fleck⸗ wo dieſer Baum ſtand, ja! ſogar den ganzen Garten zu einem grauſen fürchterlichen Oute, an dem ſie nicht einmal am hellen Tage, wenigſtens G der Stunde des Mittags, nicht lang⸗ 49


