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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
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jene Materie ſich zu unterhalten; ohne Scheu ſagte er ſeine Meinung, vertheidigte ſie mit Gruͤn⸗ den und rarf zuweilen Fragen auf, die dem ge⸗

uͤbten Seelſorger in der That zu ſchaffen ä en.

Ueberdieß waren Geſchichte und Heilkunde ſein Lieblingsſtudium. Aus den aͤlteren und neueren Zeiten erzaͤhlte er mit vielem Anſtande die wich⸗ tigſten Ereigniſſe der Welt, ſprach von Sitten und Gebrauchen der aͤlteſten Voͤlker, und machte die Bauern, wenn ſie beiſammen ſaßen, auf manche gute Verbeſſerung oder neue Erfindung im Feld⸗ und Ackerbau aufmerkſam. Emſig hat⸗ te er die Natur ſiudirt und Pflanzen und Kraͤuter nicht bloß dem Namen nach kennen gelernt. Ei⸗ gene Verſuche häͤtten ihn mit den Wirkungen der⸗ ſelben bekannt gemacht und in den Stand geſetzt, ſeine Erſahrung bei vorkommender Gelegenheit mit gutem Erfolg anwendbar zu machen. Dieß erwarb ihm Zutrauen und Liebe, je uneigennu⸗ tziger er hierbei zu Werke gieng und ohne Quack⸗ ſalber zu ſein, ſeine Kenntniſſe andern mittheilte⸗ ja oft ſogar den Wundarzt ſelbſt mit gutem Ra⸗ the unterſtuͤtzte.

So war der Mann beſchaffen, in deſſen

Haͤnden ſich Baͤrbchen befand. Lehr And lern⸗ begierig folgte ſie ihm, wenn er Schaafe und

Rinder weidete durch Wieſe und Wald, und ſans

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der ihn ſehr wohl leiden konnte, uͤber defe und