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Bärbchen das Hirtenmädchen : ein Seitenstück zu dem Jägermädchen / von Cramer
Entstehung
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23 der ſie in Ruͤckſicht Juliens berechtiget in ſein 5 glaubte, zu hart..

Kein Wunder, wenn unter ſolchen Umſtän.. den Juliens geſunder Koͤrper durch die Kyankheit ihrer Seele zerruͤttet wuͤrde und am Jiel ihrer Buͤrde unter den Schmerzen ihrer Niederkunft erlegen haͤtte.

Waͤhrend ihres Aufenthalts bei der Tante, die mit Argusaugen uͤber jeden ihrer Schritte wachte, erhielt ſie nicht die mindeſte Nachricht von dem Geliebten ihres Herzens. Lebt Kurt von Iſenburg noch? Iſt er geſund? oder leidet er um ſeiner Liebe willen? Dieß waren Gedanken, die unaufhoͤrlich ihren Geiſt beſchaͤf⸗ tigten, ſie aber gegen die Alte laut werden zu laſſen, nicht wagen durfte, ohne mit den bitter⸗ ſten Vorwuͤrfen uͤberhaͤuft zu werden. Ihrer Liebe zu ihm eutſagen und Ferdinanden ihre Hand geben ſollen, dieſer Gedanke ließ ſie in eine ſchreckliche Zukunft blicken und machte ihr das Le⸗ ben zur Hoͤlle; denn dieſen hatte ſie nie leiden koͤnnen und ohne jenen mochte ſie gar nicht leben.

e ſchoͤnen Tage des Sommers entſchwan⸗ den Julien, ohne einen derſelben wirklich genoſ⸗ ſen zu haben; denn nur zu gewißen Tagen und Stunden hatte ſie die Erlaubniß, einen Spazier⸗ gang in die umliegende Gegend zu machen⸗ at 8 malchen ſie gemeiniglich die Tante begſeltess⸗ Se