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laſſen ihn reiſen und wenden uns, nachdem wir
ihm am aͤußerſten Grenzſteine ſeines Vaterlandes
noch ein theilnehmendes Lebewohl! nachru⸗ fen, wieder Landeinwaͤrts und wandern auf das Doͤrſchen zu, in welchem wir die liebenswuͤrdige Julie wieder zu finden hoffen, die ſo Knall und Fall von der Buͤhne abtreten mußte. Doch— die Glocke ſchlaͤgt ſo eben zwei und damit wir wie⸗ der bey guter Zeit am Schreibepulte erſcheinen koͤnnen, wuͤnſchen wir unſern lieben Leſern und Leſerinnen, beim blaſſen Scheine unſers verloͤ⸗ ſchenden Laͤmpchens, eine gute Nacht,
Juliens Zuſtand war nicht minder ſchrecklich und ihr gegenwaͤrtiger Aufenthalt der Geſundheit ihres Koͤrpers, wie der Ruhe ihres Herzens, gleich nachtheilig. Man denke ſich ein Maͤdchen von ſiebzehen bis achtzehen Jahren, in der vol’⸗ ſien Bluͤthe ihrer Schoͤnheit, denke ſich ihre Lage, in der ſie nichts mehr bedurfte, als Zerſtreuung. um ihr das Schreckliche derſelben dergeſſen zu ma⸗ chen. Wie konnte ſie dieſe an einem Orte finden, der vermoͤge der mannigfaltigen Abwechſelungen der Natur, an ſich zwar eine reizende⸗ mahleriſche Lage hatte, dem Zuſtande der leidenden Dulde⸗ rin aber im geringſten nicht angemeſſen w
Man bilde ſich ein Thal, deſſen m der E rakter beim erſten Anblicke nichts Anziet B 2


