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gen des Grafen von Ehrenſtein ſelbſt, der ihn
waͤhrend ſeiner Krankheit faſt taͤglich beſuchte,
auf moͤglichſte Weiſe unterſtuͤtzte und fur ſeine Pflege und Wartung vaͤterlich ſorgte, trugen ſehr viel zu dieſem Siege bei. 1
Er genoß und erfreute ſich von neuem der
Gunſt ſeines großmuͤthigen Verwandten, der ihn von ſeiner Krankheit gaͤnzlich geheilt zu ſehen glaubte. Doch es war nur Schein. Sein Schmerz verfolgte ihn allenthalben;z ſein Aufenthalt war thm verhaßt, das Haus, in dem man ihn mit Wohlthaten uͤberhaͤufte und das ihm ehemals ein Eden zu ſein geſchienen hatte, war ihm itzt eine Hoͤlle; denn er fand nicht, was er ſuchte. Sein Loos blieb daſſelbe; ja! man vermied es ſogar mit äußerſter Vorſicht, Juliens in ſeiner Gegenwart zu erwaͤhnen.
Um die Ruhe zu finden, die er bedurfte und die er an dem Orte ſeines gegenwaͤrtigen Aufent⸗ halts nirgends zu finden hoffen konnte⸗ beſchloß er zu reiſen. Er theilte ſeinen Vorſatz dem Gra⸗
en von Ehrenſtein mit, der ihn billigte und ſogar aufs thaͤtigſte unterſtuͤtzte. In ſein Vaterland
zuruͤck zu kehren, war ſeine Abſicht nicht; darum ſuchte er um ſeine Entlaſſung an und erhielt ſie.
Ob er nach England, Frankreich oder Ita⸗
lien reiste, kann uns und unſern lieben Leſern
vor der Hand wohl gleichguͤltig ſein; kurz! wir 3


