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„Und weiß er keinen andern triftigern Grund anzugeben, warum ich dieſe beſchwerliche Veränderung meiner ganzen Lebens⸗ weiſe vornehmen, warum ich einem Elemente entſagen ſoll, das mir ſo unentbehrlich geworden, als die Luft, die ich athme, warum ich endlich den ſo hoch gerühmten Vorzug aufgeben ſoll, mich einen Britten zu nennen?“
„O, ja! Dieſe Ausrüſtungsliſte, welche Sie, wenn es Ihnen genehm iſt, mit eigenen Augen unterſuchen können, muß Sie über⸗ zeugen, wie wenig Sie im Falle des Widerſtandes ein glückliches Reſultat hoffen dürfen, und ſoll Sie, denkt er, bewegen, ſein An⸗ erbieten anzunehmen.“
„Und welches iſt Ihre Meinung?“ fragte der Freibeuter mit bedeutſamem Lächeln und beſonderem Nachdruck, und ſtreckte die Hand aus nach der ſchriftlichen Ausrüſtungsliſte.„Doch, ich bitte um Vergebung,“ ſetzte er ſchnell hinzu, als er den ernſten Blick Wilders gewahrte,—„ich ſcherze in einem Augenblicke, der unſern höchſten Ernſt in Anſpruch nimmt.“
Schnell lief ſein Auge über die Schrift, und hielt nur einige Male, nach einer oberflächlichen Auffaſſung der übrigen Theile, bei beſondern Punkten, welche ſeine Aufmerkſamkeit vorzugsweiſe in Anſpruch zu nehmen ſchienen, inne.
„Sie finden die Uebermacht wohl ſo, wie ich ſie Ihnen be⸗ reits geſchildert habe?“ fragte Wilder, als ſeines Wirthes Auge ſich vom Papiere abwandte.
„Ja wohl.“
„Und darf ich Sie jetzt um die Mittheilung Ihres Entſchluſſes bitten?“
„Erſt ſagen Sie mir die Meinung Ihres eigenen Herzens; bisher ſprachen Sie nur in eines Andern Namen.“
„Kapitän Heidegger,“ ſprach Wilder erröthend,„ich will gar
nicht läugnen, daß, hätte dieſe Botſchaft von mir allein abgehangen, dieſelbe anders gelautet haben würde; aber dennoch rathe ich, als
Einer, dem das Andenken an Ihre Großmuth mit unauslöſchlichen
Zügen in's Herz gegraben iſt, als ein Mann, der ſelbſt ſeinen Feind nie zu einer entehrenden Handlung bewegen würde,— zur Annahme derſelben. Sie werden mir verzeihen, wenn ich Ihnen geſtehe, daß ich bei meinem Verkehr mit Ihnen bemerkt, daß Sie
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