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und dieſe Kajüte ſtehen zu Ihrem Befehl, aber wenn Sie vorziehen, beide zu verlaſſen, ſo werden Andere Sie aufnehmen.“
„Sicherheit für unſer Geſchlecht,“ ſprach Mrß. Wyllys,„fin⸗ den wir allein unter der ſchimmernden Hut der Geſetze! Wollte der gütige Gott!“—
„Genug,“ unterbrach er,„Sie ſollen Ihren Freund be⸗ gleiten.“
Jetzt, als ob es ihm gelte, die Scene ſo raſch wie möglich zu beendigen, gab er abermals ein Zeichen mit der Glocke und befahl, Fid und den Schwarzen in ein Boot zu bringen, wohin er auch das wenige Gepäcke ſeiner weiblichen Gäſte ſandte. Sobald dieſe kurzen Einrichtungen getroffen waren, geleitete er die Gouvernante mit ſteifer Höflichkeit zur Schiffsſeite, und ſah ſie dann wohlbe⸗ halten mit ihrer Pflegbefohlenen und Wilder der Pinaſſe übergeben. Die Ruder wurden von den beiden Matroſen gehandhabt, und ein ſchweigendes Lebewohl von des Freibeuters Hand nachgewinkt; dann verſchwand er den Augen derer, welchen ihre Entlaſſung eben ſo außer den Grenzen der Wirklichkeit erſchien, als ihre bisherige Ge⸗ fangenſchaft.
Das angedrohte Dazwiſchentreten der Mannſchaft des Delphin ſummte noch in Wilders Ohren. Er gab ſeinen beiden Unterge⸗ benen einen Wink, die Ruder emſig zu regen, und ſteuerte das Boot vorſichtig in dem Curs, nach welchem es am ſchnellſten aus der Schußweite der Kanonen des Freibeuters kommen mußte. Als ſie unter dem Spiegel des Delphin vorbeiſteuerten, ſchallte ein hei⸗ ſerer Gruß über die Wogen, und die Stimme des Freibeuters ließ den Kommandeur des Pfeiles folgende Worte hören:
„Ich ſende Ihnen einen Theil Ihrer Gäſte, und unter den⸗ ſelben alles Göttliche von meinem Schiffe!“
Die Ueberfahrt war kurz; Niemand von den Befreiten hatte Zeit gehabt, ſeine Gedanken nur zu ordnen, als man auch ſchon die Strickleiter des königlichen Kreuzers beſteigen mußte.
„Der Himmel ſei uns gnädig!“ rief Bignall aus, als er durch eine Luke das Geſchlecht ſeiner Gäſte gewahr wurde;„der Himmel ſei uns Beiden gnädig, Pfarrer! Der junge Leichtſinn hat uns ein Paar Unterröcke an Bord geſchickt.“
Als aber Gertrude, noch von der Erregung der zuleetzt erleb⸗


