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zes wirklich der Fall iſt, von zwei ſo achtbaren und ſo reichen Häu⸗
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Er nahm ſich nur Eine Minute, um ſeine Gedanken zu ſam⸗ meln; dann fragte er:„Seh' ich den Eigenthümer der Karoline vor mir?“
„Unſer Haus iſt Conſignatair dieſes Schiffes,“ erwiederte ein Menſch von ſtillem ruhigen Aeußern, aber mit einem Zug von Bösartigkeit in ſeinem Geſichte. Er trug die Kleidung eines reichen und zugleich ſparſamen Kaufmanns.
„Ich habe vernommen, daß Ihr einen erfahrenen Seeoffizier bedürft.“
„Erfahrne Seeoffiziere ſind gerade das, was man auf einem Schiffe braucht, welches koſtbare Ladung hat, und ich ſchmeichle mir, daß dies bei der Karoline der Fall iſt.“
„Aber ich habe erfahren, daß Ihr Jemanden bedürft, der auf eine gewiſſe Zeit das Kommando darauf führe.“
„Wenn der Kommandant der königlichen Karoline ſich außer Stand befindet, ſein Amt zu verſehen, ſo könnte die Sache gewiß geſchehen. Sucht Ihr Anſtellung?“
„Ich komme, mich um die erledigte Stelle zu bewerben.“ ³
„Es wäre klüger geweſen, erſt Gewißheit darüber zu erhalten, ob eine erledigte Stelle zu beſetzen ſei. Doch könnt Ihr gewiß nicht den Oberbefehl über ein Schiff wie dieſes verlangen, ohne hin⸗ reichende Zeugniſſe für Eure Tauglichkeit und Eure Kenntniſſe bei⸗
zubringen?“
„Ich hoffe, daß dieſe Papiere Euch genügen werden,“ ſagte Wilder, und überreichte dem Menſchen ein Päckchen unverſiegelter Briefe.
Während der Kauf⸗ und Handelsherr dieſe Zeugniſſe las, denn dies waren in der That die ihm überreichten Schriften, ruh⸗
ten ſeine Augen bald auf dem Papiere, bald ſchweifte ſein Blick
über die Brille hinaus, um ſich auf den Mann zu richten, von welchem darin die Rede war, ſo daß man deutlich ſah, er ſuche ſich
durch eigene Beobachtung von der Wahrheit deſſen zu überzeugen,
was er las. „Hm!“ ſagte er endlich;„hier ſind in Wahrheit herrliche Zeugniſſe zu Euren Gunſten, junger Mann, und wenn Sie, wie


