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der Ruder in dieſer Entfernung gehört würde, erhob ſich Wilder im Boot und antwortete.
„Gut,“ ſagte eine ruhige, aber gebietende Stimme aus dem
fernſten Theil des Schiffes;„es iſt ganz ſo, wie es ſein ſoll; laßt ſie herankommen.“
Der Mann in der Spitze des Schiffs hieß ſie ſich nähern, und dann hörte die Unterredung auf.
Wilder beſtieg gleich darauf das Schiff, während einer tiefen Stille. Die Nacht war finſter, obwohl genug Licht von den Ster⸗ nen kam, um die Gegenſtände den geübten Angen eines Seemanns deutlich zu machen. Als unſer junger Abenteurer das Verdeck be⸗ trat, warf er einen ſchnellen, forſchenden Blick um ſich, und gewahrte einen Mann, der, obwohl in einen weiten Seemantel eingehüllt, ein Offizier zu ſein ſchien. Auf jeder Seite des Schiffes befand ſich eine dunkle drohende Batterie, aber nirgends konnte Wilder eine Spur von dem Gewühl menſchlicher Weſen bemerken, die ſonſt das Verdeck eines bewaffneten Schiffs erfüllen. Es konnte das Schiffsvolk, wie dies zu dieſer Stunde gewöhnlich iſt, in den Hängematten ſein, aber auch dann pflegte man doch gewöhnlich eine hinlängliche Anzahl als Wache da zu laſſen, um die Sicherheit des Schiffs im Auge zu behalten. Als er ſich auf dieſe Art unerwartet vor einem Ein⸗ zelnen ſah, ſo ward unſer Abenteurer ſeiner gefährlichen Lage ſich bewußt, und der Nothwendigkeit, etwas zu ſagen.
„Ihr ſeid ohne Zweifel erſtaunt, Sir,“ ſagte er,„daß ich ſolch
eine ſpäte Stunde zu meinem Beſuch gewählt?“ 3
„Ihr wurdet freilich früher erwartet,“ war die lakoniſche
Antwort. 3
„Erwartet?“ 3
„Ja erwartet. Hab' ich Euch und Eure zwei Gefährten, die in dem Boote ſind, uns nicht von dem Werfte der Stadt und ſelbſt von dem alten Thurm auf dem Hügel aus beobachten ſehen? Was
bedeutete alle dieſe Neugier anders, als Eure Abſicht, an Bord zu
kommen?“
„Das iſt ſonderbar, ich muß es geſtehen!“ rief Wilder mit
einer heimlichen Unruhe.„Ihr hattet alſo Kenntniß von meinen Abſichten?“
„Hört, Freund,“ unterbrach ihn der Andere mit einem kurzen,
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