darauf zu ſuchen.“
Zweites Kapitel.
Etwa eine Stunde ſpäter treffen wir die erwähnten vier“ 4 Männer wieder bei einem alten Gemäuer, welches ſich in der Geſtalt eines halbverfallenen Thurmes auf einer Anhöhe erhob, 4 von der aus man einen weiten Blick auf die offene See werfen—
konnte Der Fremde im Grün ſtand neben dem jungen Seemann am Fuße des Thurmes, während die beiden Matroſen etwas weiter ſeitab ſaßen, und nur mit ſich allein beſchäftigt ſchienen.
„Ihr betrachtet jenes Sklavenſchiff mit eigenthümlichem Inter⸗ eſſe,“ nahm der Grüne das Wort, während das Auge der Anderen der See zugewendet war.„Findet Ihr etwas Beſonderes daran, Mr...., wie heißt Ihr doch?“—
„Nennt mich Wilder, Henry Wilder,“ antwortete der junge Seemann.„Was jenes Schiff anbetrifft, ſo gehört es allerdings gerade zu Jenen, die eines Seemanns Auge am liebſten betrachtet.* Außerdem unterſuche ich es vielleicht in der Abſicht, einen Dienſt
„Ah!— Nun, ſein Kapitän müßte ein alberner Schelm ſein, wenn er Euch zurückwieſe,“ ſagte der Grüne.„Werdet Ihr nicht zu ihm an Bord gehen?“
„Zu dieſer Stunde? allein? Ich kenne weder den Befehls⸗ haber, noch die Bemannung.“
„Es gibt noch andere Stunden, außer dieſer; und ein Schiffs⸗ mann kann ſtets eine freundliche Aufnahme von ſeinen Gefährten erwarten.“
„Dieſe Sklavenhändler laſſen ſich nicht immer gern beſuchen; ſie führen Waffen, und wi iſſen Fremde fern zu halten.“
„Gibt es keine Parole in der Freimaurekei Eures Gewerbes, woran man ſeinen Bruder erkennen kann?“— 8
Wilder richtete ſeinen ſcharfen Blick auf den Andern, w end 3 dieſer ihn ſo fragte, und ſchien lange zu ſinnen, ehe er eine Ant: wort gab.
„Warum fragt Ihr mich dies Alles,“ erwiederte er endlich kalt.


