„Nicht wahr, es ſind Drei?“ fragte ſie. „Sind ſie bejahrt?“.
„Nein, Milady, lauter dienſtfaͤhige Bur⸗ ſche, die nichts Beſſeres thun konnten, als Sr. Majeſtaͤt dienen, oder vielmehr nichts Schlechte⸗ res, als ihrer Fahne entlaufen.“
„Nun, ſind ſie ſich denn an Jahren und Geſtalt gleich? Ich frage blos, weil ich einen Freund habe, der manche Knabenpoſſen gemacht hat, und unter andern auch zu Schiffe gegan⸗ gen iſt.“
„Ein Knabe iſt nicht darunter. In der dritten Stube da hinten iſt ein derber Kerl, der wie ein Soldat ausſieht und ein Dreißiger ſeyn kann. Der Kapitain meint, er habe ſchon die Muskete getragen. Auf ihn ſoll ich ein beſonde⸗ res Auge haben. Dann daneben iſt ein ſo huͤb⸗ ſcher, junger Menſch, wie man ihn nur gern ſehn mag, und mich macht's traurig, wenn ich an ſein Geſchick denke, falls er vom Schiffe deſertirt iſt. Hier gleich iſt ein kleiner untergeſetzter Mann. Er paßte beſſer zum Prediger, als zum Matro⸗ ſen oder Soldaten, denn er hat ſo einen gewiſ⸗
ſen Anſtand.“
Alix hielt einen Augenblick die Hand vor die Augen. Dann hatte ſie ſich gefaßt.
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