lem, fluͤchtigem Schritte uͤber den Corridor bis zu Ende deſſelben, wo ſie auf einer engen Wen deltreppe in eine Halle hinabſtiegen. Hier ward eine kleine Thuͤr geoͤffnet, und ſie traten ins Freie, auf einen Raſenplatz, der zwiſchen dem Gebaͤude und ſeinem Luſtgarten lag. Raſch eilten ſie dar⸗ uͤber hin, die Lampen verbergend und ſich zu⸗ ſammenhuͤllend, da der Wind von der See ſchnei⸗ dend daher blies. Bald kamen ſie an ein un⸗ ſcheinbares Nebengebaͤude, deſſen unbedeutendes Aeußere nur durch die vollendetern Theile des Hauptgebaͤndes verdeckt war, und in dieſes gin⸗ gen ſie ein, indem ein Thor halb offen ſtand, als ſey es abſichtlich.
„Chloe hat meinen Befehlen gehorcht!“ lis⸗
pelte Katharine, als ſie aus der kalten Luft kamen. 2
„Wenn alle Bedienten ſchlafen, wird unſere Hoff⸗
nung, unentdeckt zu bleiben, zur Gewißheit.“
Sie mußten nun durch die Vorhalle gehen, und es geſchah, ohne geſehn zu werden, da hier nur ein alter Neger, zwei Schritte von der Klin⸗ gel entfernt, im feſten Schlafe lag. Von nun an ging es durch ein Labyrinth von Gallerieen, die Katharinen eben ſo bekannt, als ihren Freun⸗ dinnen fremd waren, bis ſie endlich eine andere
Treppe fanden, welche erſtiegen wurde. Jetzt
ſtanden ſie den Gefaͤngniſſen nahe, und ſchauten 4
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