Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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auf dem Fahrzeuge allein in Thaͤtigkeit, ein leich⸗ tes Fockſegel abgerechnet, das weit uͤber den Vorderbord hinaus leicht und luftig flatterte und den Zuſchauern ganz wie ein Zauberbild vorkam. Sie wendeten den verwundernden Blick in ſtil⸗ lem Staunen auf einander ſelbſt. Endlich meinte der Viehtreiber ganz ernſtlich:

Der das Steuerruder hat, muß ein kecker Burſche ſeyn. Und wenn ſein Schiff im Kiel mit Holz ausgefuͤttert iſt, wie die Brigantinen, die zwiſchen London und dem Frith bei Leith hin⸗ und herfahren, er iſt doch in groͤßern Gefahren, als ein kluger Mann es wuͤnſchen

moͤchte. Jetzt iſt er bei dem Felſen, der ſich in die Hoͤhe hebt, wenn die Fluth verlaufen iſt.

Er iſt gluͤcklich herum. Aber lange kann kein Menſch an einer ſolchen Kuͤſte ſteuern, ohne bald Waſſer uͤber dem Land zuſammenzutreffen. Der kleine Schooner aber ſteuerte immer zwiſchen Klippen und Sandbaͤnken dahin und machte ſo leichte Wendungen daß man wohl ſah, er ſey unter der Leitung eines Mannes, der ſeine Lage kenne. Nachdem er endlich ſo⸗

weit in die Bai gefahren war, als die Klug⸗

heit geſtatten konnte, wurde das Segel eingerefft, ohne daß eine Hand dabei thaͤtig zu ſeyn ſchien. Das Schiff fuhr einige Laͤngen uͤber die Wogen