Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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230 Aufmerkſamkeit ins Auge zu faſſen ſchienen. Vater und Sohn ſprachen ſchnell und laut, bald den Gegenſtand ihrer beiderſeitigen Bewunderung betrachtend, bald ſich einander mit unverkenn⸗ barem Vergnuͤgen anblickend.

Sie haben ihren kleinen Fuß gefunden! rief der Kundſchafter, und ging, den ſelbſt uͤber⸗ nommenen Antheil in ihren Nachforſchungen ganz außer Acht laſſend, ſchnell vorwaͤrts.

Was giebt's da! Iſt uns etwa da ein Hin⸗ terhalt gelegt worden? Nein, bei der beſten Buͤchſe auf der ganzen Graͤnze, hier ſind die mit einer Seite gehenden Pferde wieder geweſen! Jetzt iſt das ganze Geheimniß offenbar und alles iſt ſo klar und hell wie der Nordſtern um Mitternacht. Ja, hier ſind ſie aufgeſtiegen; dort am dem jun⸗ gen Baum ſind die Thiere angebunden geweſen, die auf ſie gewartet haben; und da nach Norden hin laͤuft der breite Pfad, grade nach den Cana⸗ das zu.

Aber noch immer haben wir keine Merk⸗

male von Alicen, von der juͤngern Miß Munro, ſagte Duncan.

Wenn nicht etwa das glaͤnzende Spielding, was Uncas eben von der Erde aufgehoben hat, eins iſt. Zeige es einmal hierher, Junge, damit wir's uns anſehn koͤnnen.

Heyward erkannte es ſogleich als eine Ber⸗ loque, die Alice gern zu tragen pflegte und die er ſich mit dem treuen Gedaͤchtniſſe eines Liebenden noch ſehr wohl erinnerte, an dem ungluͤcklichen Morgen der Mordſcene an dem ſchoͤnen Halſe ſei⸗ ner Gebieterin haͤngen geſehn zu haben. Er ergriff ſo haſtig das theure Kleinod, daß waͤhrend

der die Bedeutung deſſelben erklaͤrte, der verwun- *

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