Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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26 rone, indem er in ſeiner Wuth den Sinn ihrer Worte miſſverſtand;das Gedaͤchtniß eines In⸗ dianers iſt laͤnger als der Arm der bleichen Ge⸗ ſichter; ſeine Barmherzigkeit kuͤrzer als ihre Ge⸗ rechtigkeit; ſag, ſoll ich das gelbe Haar dort ihrem Vater ſenden, und willſt Du Maqua'n nach den großen Seeen folgen, und ihm ſein Waſſer tragen und ſein Korn mahlen?

Cora winkte ihn mit einem Gefuͤhl von Abſcheu, das ſie nicht uͤberwinden konnte, hinweg.

Laß mich, ſagte ſie mit einer Wuͤrde, die fuͤr einen Augenblick die rohe Fuͤhlloſigkeit des Indianers erweichte,Du miſcheſt nur bittre Gefuͤhle in mein Gebet und trittſt zwiſchen mich und meinen Gott.

Der leichte Eindruck, den dies auf den Wil⸗ den gemacht hatte, war indeß bald vergeſſen, und er fuhr, mit hoͤhniſchem Laͤcheln auf Alicen deu⸗ tend, fort:

Sieh! das Kind weint! Sie iſt noch ſo jung zum Sterben! Schick' ſie zu Munro zu⸗ ruͤck, daß ſie ſeine grauen Haare kaͤmme und dem alten Manne das Leben im Herzen er⸗ halte.

Cora konnte dem Drange nicht widerſtehen,

nach ihrer jugendlichen Schweſter hinzuſehn, in