Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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er dieſe eigenthuͤmliche Lage des Platzes mit gleich⸗ guͤltigen Augen, und bemuͤhte ſich nur allein ſei⸗ nen ſchwachen Gefaͤhrtinnen alle moͤgliche Gemaͤch⸗ lichkeit zu verſchaffen und Troſt einzuſprechen Den Narraganſets wurde Freiheit gegeben, die Zweige der auf der Oberflaͤche des Huͤgels zerſtreut ſtehenden Baͤume und Geſtraͤuche abzunagen, in⸗ deſſen der Reſt ihrer Vorraͤthe in dem Schatten einer Buche, die ihre horizontalen Aeſte wie einen Baidachin uͤber ſie hinſtreckte, ausgebreitet wurde. Einer der Indianer hatte ungeachtet der Schnelligkeit dieſer Flucht die Gelegenheit benutzt, ein voruͤberlaufendes Rehkalb mit einem Pfeile zu erlegen, und die beſten Stuͤcke des Wildes gedul⸗ dig auf ſeinen Schultern bis zu dieſem Ruhe⸗ platze getragen. Ohne nun von der Kochkunſt im geringſten Gebrauch zu machen, fiel er mit ſeinen Gefaͤhrten ſogleich daruͤber her, um ſich mit die⸗ ſer leicht verdaulichen Nahrung zu ſaͤttigen, waͤh⸗ rend Maqua ganz allein, ohne Theil an dieſem widerlichen Mahle zu nehmen, dem Anſchein nach in wichtigen Gedanken vertieft ſaß. 3 Dieſe bei einem Indianer ſo auffallende Ent⸗ haltſamkeit zog endlich Heyward's Aufmerkſamkeit auf ſich. Der junge Mann war gern zu glauben geneigt, daß der Hurone eben bei ſich uͤberlege, wie er auf die beſte Art die Wachſamkeit ſeiner