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Mit dieſer kurzen Einleitung zu ſeinem Ge⸗ genſtande uͤbergibt der Verfaſſer ſein Buch nun⸗ mehr dem Leſer. Seine Aufrichtigkeit, wo nicht
vielleicht ſelbſt die Gerechtigkeit, ſcheint ihm indeß
zugleich die Pflicht aufzulegen, hiemit ſeinerſeits folgende Erklaͤrung zu geben: er raͤth naͤmlich al⸗ len jungen Damen, deren Welt fuͤr gewoͤhnlich nur durch die vier Waͤnde eines traulichen Ge⸗ ſellſchaftszimmers begraͤnzt wird, ferner allen ein⸗ zelnen Herren, die ſchon ein gewiſſes Alter erreicht haben und ſich vor kalten Winden in Acht neh⸗ men muͤſſen; und endlich ſaͤmmtlichen Geiſtlichen, wenn ſie bereits dieſes Buch, mit dem Vorſatze, es zu leſen, in die Haͤnde genommen haben ſollten, ihr Vorhaben aufzugeben. Den jungen Damen gibt er dieſen Rath, weil dieſe, wenn ſie dieſes Buch leſen ſollten, es gewiß ihr Gefuͤhl verletzend nennen; den Junggeſellen, weil ſie unruhige Naͤchte dadurch haben moͤchten, und den ehrwuͤr⸗ digen Geiſtlichen, weil ſie ihre Zeit wohl zu etwas Beſſerem anwenden koͤnnen.


