Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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den gemordet und unterdruͤckt, lebten ſie noch eine Zeitlang kuͤmmerlich in der Naͤhe ihres Verſamm⸗ lungs⸗Feuers, bis ſie endlich in kleinen Haufen abzogen und in den weſtlichen Wildniſſen eine Zuflucht ſuchten. Gleich dem Flaͤmmchen der er⸗ loͤſchenden Lampe, leuchtete ihr Ruhm grade dann am hellſten, als ſie ihrem Untergange am naͤchſten waren.

Viel mehr koͤnnte von dieſem merkwuͤrdigen Volke, beſonders aus ſeiner ſpaͤtern Geſchichte er⸗ zaͤhlt werden; man glaubt jedoch, daß es ohne we⸗ ſentlichen Nutzen fuͤr den Zweck des vorliegenden Buches ſein wuͤrde. Mit dem Tode des frommen, ehrwuͤrdigen und erfahrenen Heckewelder iſt ein Schatz von Kenntniſſen in dieſer Hinſicht verlo⸗ ren gegangen, welcher, wie man fuͤrchtet, nie wie⸗ der in einem Individuum ſo aufgehaͤuft wer⸗ den kann. Er arbeitete lange und angeſtrengt nur zum Beſten jener Geſchoͤpfe, und zwar nicht ſowohl um ihren guten Namen und Ruf zu recht⸗ fertigen, als vielmehr um ihren moraliſchen Zu⸗ ſtand zu verbeſſern.