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reien in Beſitz, und zog mit ſeiner Gattin und Mutter nach dem Schloſſe Ritterſtein, das er im⸗ mer nur als ein, ihm von dem Eigenthuͤmer anver⸗ trautes Gut betrachtete. Gottlob wurde Foͤrſter, und nachdem er Giſela uͤberredet hatte, den Rhodi⸗ ſerritter zu vergeſſen, wurden die beiden wunderli⸗ chen Weſen fuͤr ihre ganze Lebenszeit ein halb lie⸗ bendes und halb zaͤnkiſches Paar.
Duͤrkheim erfuhr, wie es gewoͤhnlich den unter⸗ geordneten Schauſpielern in den meiſten großen Veraͤnderungen geht, das Loos der Froͤſche in der Fabel; der Benedictiner zwar war es los gewor⸗ den, hatte aber dafuͤr einen neuen Herrn bekom⸗ men. Obſchon der Buͤrgermeiſter und Dietrich in ſpaͤterer Zeit manches weiſe Wort uͤber die Revo⸗ lution von Limburg, wie Erſterer die Zerſtoͤrung der Abtei nannte, wechſelten, ſo konnte er doch den Letzteren den großen Grundſatz des Verdienſtlichen dieſer That nie vollkommen einſehen machen. Nichts deſtowe⸗ niger blieb der Schmid der Bewunderer des Gra⸗ fen, und noch bis auf dieſen Tag zeigen ſeine Nach⸗ kommen einen marmornen Cherub, den ihr Ahn⸗ herr bei jener Gelegenheit als Trophaͤe mitgebracht hatte.
Bonifacius und ſeine Moͤnche fanden in ande⸗


