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„»Nein, das waͤre auch unvernuͤnftig und un⸗ chriſtliche, hub der Schmid aus der Schaar der Zuhoͤrer abermals an.»Wir muͤſſen den Benedic⸗ tinern das Beiſpiel der Maͤßigung geben, Nach⸗ baren, und daher ſtimme ich, obſchon nicht mehr als ein armer Handwerker, der ſein Brot durch harte Schlaͤge auf den Amboß verdient, von Her⸗ zen mit dem hoͤchſt ehrenwerthen Heinrich uͤberein, und ſpreche: In Gottes Namen! Laßt uns maͤßig in unſeren Forderungen, und zufrieden mit ſo wenig als immer ſein, um dieſen Zwieſpalt zu Ende zu bringen.«
Der Prior hoͤrte, wie gewoͤhnlich, mit Geduld zu, aber eine hectiſche Roͤthe uͤberzog fuͤr einen Au⸗ genblick ſein Antlitz. Sie verſchwand jedoch bald wieder, und ſein wohlwollendes blaues Auge ſtrahlte wieder aus einem Geſichte, das durch das einge⸗ ſchloſſene Kloſterleben laͤngſt jeder Farbe entkleidet war.»Ihr wiſſet, Buͤrger von Duͤrkheim«, ant⸗ wortete er,»daß Ihr, indem Ihr die Altaͤre von Limburg umſtuͤrztet, einer doppelten Macht Trotz botet; erſtens der Kirche, ſo wie ſie nun einmal auf Erden beſteht, und zweitens Gott ſelbſt. Meinem Auftrag zufolge, habe ich jetzt von jener zu ſprechen. Unſer Vater in Worms iſt ſehr entruͤſtet, und hat
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