Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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Bruͤderſchaft gehalten, und Du biſt nicht minder willkommen, da Du der biſt, der Du biſt.

Heinrich erhob ſich achtungsvoll, und ſein Bei⸗ ſpiel wurde von allen Anweſenden nachgeahmt. Der Prior ſchien erfreut, und jenes Wohlwollen, das Hoffnung erregt, uͤberflog ſein Antlitz. Er ließ ſich mit der groͤßten Einfachheit auf ſeinen Stuhl nie⸗ der, weil es das beſte Mittel war, die Buͤrger zu vermoͤgen, ihre Sitze wieder einzunehmen, was auch unmittelbar darauf geſchah.

»Ich wuͤrde auf eine Gleichguͤltigkeit, die ich nicht fuͤhle, Anſpruch machen, wenn ich behaupten wollte, Heinrich Frey, daß ich unter Euch, der ich Euch ſeit ſo langen Jahren die heiligen Sacra⸗ mente der Kirche geſpendet habe, ohne die Hoffnung erſchiene, daß Ihr deſſen eingedenk ſeid.

»Wenn es einen Menſchen in Duͤrkheim gaͤbe, deſſen Herz durch Deine guten Werke nicht geruͤhrt worden waͤre, Vater, ſo muͤßte der Burſche kein Gefuͤhl beſitzen, und waͤre unwuͤrdig, unter ehrba⸗ ren Leuten zu leben.

»Sehr wahr!« rief der Schmid, der ſich es nicht nehmen ließ, ein Wort mitzuſprechen.»Der Buͤrgermeiſter laͤßt uns Allen nur Gerechtigkeit wi⸗

derfahren. Nie haͤmmerte ich von dem Eiſen ſo 2*