Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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bevorſtehende Kriſis fuͤrchteten, ergriffen, als der Thuͤrſteher einen Bevollmaͤchtigten der vertriebenen Moͤnche von Limburg ankuͤndete. Die Rathsher⸗ ren von Duͤrkheim, obſchon ſie in Erwartung eines ſolchen Beſuches zuſammengekommen waren, wur⸗ den doch gleich allen Menſchen, deren Geiſt nicht gehoͤrig gebildet iſt, dadurch in Beſtuͤrzung geſetzt. Nichts war uͤberlegt, kein Verhaltungsplan vorge⸗ ſchlagen worden, und obſchon Alle ſeit mehreren Naͤchten uͤber dieſen Gegenſtand getraͤumt hatten, ſo hatte doch Niemand daruͤber nachgedacht. Den⸗ noch war man nun aufgefordert, zu handeln, und nach einigem geſchaͤftigen Laͤrm, der keinen anderen Zweck hatte, als dem Abgeordneten zu imponiren, wurde der Befehl ertheilt, denſelben einzufuͤhren.

Der Bevollmaͤchtigte der Moͤnche war ſelbſt ein Benedictiner. Er trat einzig und allein in Beglei⸗ tung der Buͤrgerwache, die ihn am Thore empfan⸗ gen hatte, in den Saal, und die Kapuze war ſo tief in ſein Geſicht gezogen, daß man ihn nicht er⸗ kennen konnte. Neugierde hatte ſich Aller bemaͤch⸗ tigt, man ſchloß nach dem Aeußeren, und der Name des»Vater Siegfried« wurde durch den ganzen Saal gefluͤſtert.

Enthuͤlle Dich, Vater, um des Himmels Wil⸗

Heidenmauer. III. 2