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»Woher ſonſt, als von Euren unberuͤhrten Schaͤtzen, ehrwuͤrdiger Wolfgang«, antwortete der Schmid in ſeiner Einfalt;»Du biſt alt, Vater, und hinterlaͤſſeſt keine Nachkommen; Dein Leben geht der Neige zu, und ich ſehe, um es Dir offen zu ge⸗ ſtehen, kein Mittel, durch welches von unſerer Stadt ſo leicht jedes Uebel abgewendet werden koͤnnte.«
»Ruhe, ſinnloſer Schwaͤtzer! glaubſt Du, die Leute, die hoͤher ſtehen als Du, wiſſen ihr Vermoͤ⸗ gen nicht beſſer zu verwenden, als daß ſie daſſelbe, gleich den Funken, die von Deinem Amboß weg⸗ ſpruͤhen, allen Winden zum Spiel geben? Das Wenige, das ich durch ſauere Muͤhe und große Sparſamkeit erworben habe, kann ich noch immer noͤthig haben, um bitteren Mangel von mir abzu⸗ wehren. Nein, nein, wenn man jung iſt, ſo glaubt man, daß man Staub in Gold verwandeln koͤnne; heißes Blut und kraͤftige Glieder verleiten die Men⸗ ſchen, ſich jeder Beſchwerde fuͤr gewachſen zu erach⸗ ten, ſelbſt der, ohne Nahrung zu leben; aber wenn Truͤbſal und Erfahrung uns die Wahrheit gelehrt haben, dann, Nachbar, lernen wir den Werth eines Pfenniges kennen. Ich habe lange gelebt, der Him⸗ mel weiß es! und dennoch iſt es wahrſcheinlicher, daß ich der Stadt noch zur Laſt falle, als daß ich


